18.1.2007, 18h30 Fair Trade statt Free Trade
RadioKulturhaus, Argentinierstraäe 30a, 1040 Wien
Weltvertrag für eine gerechte Entwicklungspartnerschaft
Weltweite äberproduktion und raffinierte technische Möglichkeiten verhindern nicht, dass 24.000 Menschen täglich sterben, weil sie keinen Zugang zu Nahrung und sauberem Trinkwasser haben. Zudem wird durch den weltweiten Ressourcen- und Energieverbrauch Raubbau an der Zukunft betrieben. Nicht nur NGO (Nichtregierungsorganisationen), sondern zunehmend auch maßgebliche Stabsstellen der UNO, fordern einen politischen Ordnungsrahmen für die globalisierte Wirtschaft. Der Markt und der Wettbewerb müssen an hohe äkologische und soziale Standards gekoppelt werden, die das Wohl aller Menschen im Auge haben und nicht nur den Vorteil der Wirtschafts- und Bildungseliten in den Industriestaaten.
Franz-Josef Radermacher, Leiter des Forschungsinstitutes für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung in Ulm ist Autor des Buchs "Balance oder Zerstärung". Zusammen mit dem ehemaligen EU-Agrarkommissar Franz Fischler ist er einer der Visionüre eines globalen Marshall Plans für eine gerechte Weltentwicklung. Kofinanzierungsmaßnahmen und ein neuer politischer Ordnungsrahmen sollen die weltweite Armut bekämpfen helfen und eine gerechte Entwicklungspartnerschaft ermöglichen.
Bekanntgeworden ist Radermacher durch sein Engagement in der Initiative "Global Marshall Plan", die sich seit 2003 für eine gerechtere Verteilung des Reichtums und der Ressourcen einsetzt.
Eintritt: EUR 9,-/11,-
Der Vortrag wurde aufgezeichnet und wird auf –1am Samstag, 03. Februar 200, 22:20 Uhr gesendet
Quelle: Johannes Kaup Moderator Reihe "Im Zeit-Raum" ORF-RadioKulturhaus Kritische Stellungnahme von attac www.attac.at Weitere Artikel zum Thema:
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