20.-22.2.2009 Kongress Solidarische äkonomie
ab Freitag 14 Uhr, BOKU, Wien
Es sind bereits äber 120 verschiedene Programmpunkte eingetragen.
Vor dem Hintergrund einer lebendigen globalisierungskritischen Bewegung gewinnen vielfältige Projekte solidarischer äkonomie an Kraft. Unsere Hoffnung gilt der Stärkung und Vernetzung aller Initiativen, die kritische Theorien und praktische Projekte verbinden. Sie alle suchen gemeinsame Wege in Richtung gesellschaftspolitischer, äkologischer und kultureller Veränderungen. 2006 fand ein Kongress zur Frage "Wie Wollen Wir Wirtschaften?" in Berlin statt. Es kamen 1400 Leute, statt der erwarteten 500! Ausgehend von diesem Kongress sind die Ziele für diesen wie folgt:
Ziele
- Aufzeigen von Projekten auf lokaler, regionaler und globaler Ebene
- Den Begriff „Solidarische äkonomie“ bekannt machen.
- Austausch, Auseinandersetzung und Vernetzung in Theorie und Praxis
- Motivieren in diesem Sinne aktiv zu werden.
Das Verständnis von Solidarökonomie soll dabei breit angelegt werden - also bezogen auf Solidarität als gegenseitige Unterstützung und eine äkonomie, die sich an den menschlichen Bedürfnissen orientiert und nicht umgekehrt.
Der Begriff „Solidarische äkonomie“ wird bewusst nicht eng eingegrenzt, um sehr unterschiedlichen Konzeptionen und Ansätzen Platz zu geben und kontroversielle Diskussionen zu ermöglichen. Dabei geht es um Kritik der Geschlechterverhältnisse, Grenzregime, Kapitalismus und/oder der Zerstärung natärlicher Lebensräume und auch um einen selbstreflexiven Blickwinkel auf solidarökonomische Projekte, wie z.B.:
selbstverwaltete R„ume und Betriebe, alte und neue Genossenschaften, solidarische Wohnformen, Aneignung von Raum und Ressourcen, Kommunen, Unternehmungen mit sozialer Zielsetzung, Bleiberechtsinitiativen, Tauschringe, Regionalwährungen, Frauenräume und feministische Projekte, Umsonstläden, alternative Finanzierungseinrichtungen, fairer Handel, Solidarische und Interkulturelle G“rten, Volxköchen, landwirtschaftliche Direktvermarktung, äkodürfer, OpenSource, Alternative Bildungseinrichtungen, Wissensallmende, Grundeinkommen u.v.a.m.
Kongressgestaltung und -struktur
Der Konsens gilt egalitären, partizipativen und unhierarchischen Formen und Prinzipien der Solidarischen äkonomie, die auch in Vorbereitung und Ablauf des Kongresses gelebt werdeb. Daraus ergab sich für die geplante Kongressstruktur:
- Parallele gleichwertige Einheiten, in denen alle ihre Inhalte anbieten können.
- Für spontane Veranstaltungsideen und weiterfährende Diskussionen werden ebenfalls R–ume vorhanden sein.
www.solidarische-oekonomie.at/ Weitere Artikel zum Thema:
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