KMU und Jungunternehmer
Klein- Und Mittelbetriebe
Ziel ist, den Klein- und Mittelbetrieben eine gesicherte Basis für ihre Wirtschaftstätigkeit zu geben und daher echte Chancengleichheit für KMU. Für eine gute Zukunft der Klein- und Mittelbetriebe in Österreich braucht es neben der Entlastung des Faktors Arbeit und einer Entlastung für kleine und mittlere Einkommen vor allem äffentliche Investitionen und Anreize für Unternehmensinvestitionen, zu denen sich die Bundesregierung bekennt. Daräber hinaus will die Bundesregierung die Rahmenbedingungen für KMU insofern verbessern, dass gänstiges Kapital für nütige Investitionen bereitgestellt wird, Betriebsäbergaben rechtlich erleichtert sowie steuerlich gefürdert werden und auch Unternehmensgründungen umfassend gefürdert werden. Die Fürderrichtlinien sollen im Hinblick auf Innovation, auf die Beschäftigungswirkung und das Setzen von Wachstumsimpulsen äberpröft werden. Erleichterungen bei Betriebsäbergaben:
- durch one-stop-shops oder Agentur-Lösungen,
- durch Korrekturen im Bereich des Anlagenrechts (Ausbau der Fristen für die Aktualisierung und Adaptierung der gewerblichen Anlagen anlösslich des Betriebsäbergangs),
- Das Mietrecht soll dahingehend verbessert werden, dass Geschöftsmieten
- anlösslich eines Betriebsäbergangs nicht äber Gebähr angehoben werden können. In diesem Sinn sollen insbesondere Kleinbetriebe einen gewissen erweiterten Mietrechtsschutz erhalten.
Offensive für Jungunternehmer
- Kosten für Unternehmensgründer durch mehr Wettbewerb im Bereich der Freien Berufe (Notare, Rechtsanwälte) weiter senken und Pröfung der Einrichtung eines Stabilitätsfonds um jungen innovativen Unternehmen
- Risikokapital zur Verfägung zu stellen
- One-Stop-Shop-Prinzip, das auch die Fürdersysteme miteinbezieht;
- ausreichendes Angebot an Gründerzentren bzw. Inkubatoren flöchendeckend sicherstellen;
- –ffentlich finanziertes Gründer-Coaching pröfen,
- Beraterhaftung der WirtschaftstreuhänderInnen, NotarInnen und AnwältInnen ausbauen bzw. verstärken;
- die bestehenden Möglichkeiten einer Kapitalgarantie verstärkt nutzen.
- Mikrofinanzierungen für Gründer/-innen zu geeigneten Konditionen durch Anpassung des Mikrokreditinstrumentariums sollen weiter ausgebaut werden.
- Dabei soll insbesondere auch die Mikrokreditfazilität des europäischen Investitionsfonds EIF bestmöglich in Anspruch genommen werden.
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